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Cheerleading, der amerikanische Hochleistungssport – eine Begriffsdefinition

Cheerleader treten vor Sportwettkämpfen als Einheizer vor das Publikum und haben das Ziel, die Menschen zum Anfeuern und moralischen Unterstützen ihrer Mannschaft aufzufordern. Der Cheerleading-Sport besteht dabei aus Akrobatik-, Turn- und Tanzelementen und kam in den Vereinigte Staaten Ende des 19. Jahrhunderts auf. Dort ist es vor allem vor Wettkämpfen, bei denen American Football und Basketball gespielt wird, sehr verbreitet, die heimische Mannschaft auf diese Art zu unterstützen.

Die meisten Cheerleading-Teams bestehen hauptsächlich aus Mädchen, wobei das Anfeuern ursprünglich eine reine Männerangelegenheit war und Frauen zunächst nicht zugelassen wurden. Das änderte sich erst im Laufe der Zeit. Heute tragen die weiblichen Cheerleader in ihrer Formation die gleichen Kostüme, die meist sehr figurbetont und sexy sind. An amerikanischen Highschools und Colleges werden Mannschaften durch die Bildungseinrichtung gesponsert und wenn sie besonders gut sind, haben sie die Möglichkeit, an landesweiten Cheerleading-Meisterschaften teilzunehmen. Seit den 1980er Jahren ist die Sportart auch bei uns verbreitet und findet immer mehr Anhänger. Ende der 80er Jahre fanden hierzulande dann die ersten Wettkämpfe statt und mittlerweile wird jedes Jahr ein Team zum deutschen Meister erklärt. Dabei müssen die Teams nach einem festen Regelwerk bestimmte Pflichtelemente vorführen.